traditionelles

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sonntags die II.

sonntags geht man in die kirche wenn der ‘europäische tag der backsteingotik’ (European Day of Brick Gothic) ist. dann ist man(n) froh letztes wochenende in einer der hochburgen ebendieser gewesen zu sein. ich weiss, ich hänge hinterher mit meinem tagebuch, aber die letzte woche war nicht so gut für irgendwelche schreibereien – also gibt es stau. als kleiner vorgugger also mein beitrag zum heutigen ‘festtag’

rathaus tangermünde

zu sehen ist eines der bedeutendsten profanen bauwerke der backsteingotik in norddeutschland – das rathaus zu tangermünde!

es wird mehr geben, versprochen, backsteine üben auch eine magische wirkung auf mich aus.
und danke an frau r4pun2el das sie meine escapaden erträgt 😉

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sonntags

..geht man in die kirche – auch wenn es schon sonnabend war. und man(n) sich fragt – was kichert dieser leu nur so?

the laughing lion by dirk derbaum on 500px.com

ist dieses ‘kirche’ nicht ein ernstes ding? 😉 — gestern zum ersten mal an der kanzel der kathedrale zu dresden entdeckt. und bisher habe ich keine deutung gefunden…
es gab wieder einmal eine orgelei zu hören

studenten der hochschule für musik durften das grösste und letzte instrument silbermanns ausprobieren. und waren wohl manchmal ein wenig überrascht ob der gewaltigkeit in der kirche. es klang halt manches noch ein wenig ungeübt obwohl sie ihr handwerk doch schon beherrschten.
eine kurzweilige 3/4stunde wars…

und dann war da noch #towelday. gestern.

und nun einen schönen sonntag noch – und auf meiner seite über den grünfelder park ist es vorangegangen…

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sonntags

…geht man in die kirche.

hoher dom zu fulda!

dom fulda by dirk derbaum on 500px.com

 

zwischenstation meiner reise nach westen – eine der beeindruckendten kirchen die ich kenne. man kann sich stunden darin vertun und immer wieder neues entdecken – auch nach einem dutzend besuchen. diesmal hatte ich zeit – so wird es einiges zu berichten geben. wenn auch viel recherche-arbeit dahinter steckt! heute

bonifatiusgruft by dirk derbaum on 500px.com

die bonifatiusgruft.

DAS nationalheiligtum der deutschen katholen. das wusste ich bis dato auch nicht. ich stehe ja mit dem bobifatius eher auf kriegsfuss – wegene der donar-eiche. sie wissen schon, die heiden 😉

nichts desto trotz stellt die gruft ein besonderes kunstwerk dar.
auch wegen des rückwärtigen fensters

es wurde 1994 von jochem poensgen geschaffen.
aber noch ein wort zum altar. er wurde von johann neudecker, dem jüngeren im jahre 1710 geschaffen und ist gleichzeitig das grab des bonifatius. gearbeitet aus schwarzem mamor und alabaster. das mittelrelief zeigt den martyrertod des heiligen – der eigentlich gar keiner war sondern ein gemeiner raubmord

dargestellt ist der moment des mordes – und schon da erscheinen die engel mit palme und krone des martyrers.

more to come!

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#schlössersafari – #unterwegs teil II

für faule

#schlössersafari für faule 🙂

altenstein

schloss und park altenstein in thüringen (in der nähe von bad salzungen) waren mein zweites ziel auf dem weg nach westen. da waren wir schon einmal – im sommer 2014. das ganze gibts natürlich auch in bunt.

Altenstein  by dirk derbaum on 500px.com

das schloss wurde 1736 erbaut – und im jahre 1888 im stile alter englischer herrenhäuser umgestaltet. leider brannte es 1982 bis auf die grundmauern nieder und wird erst so nach und nach wieder aufgebaut. aber der park ist auch einen spaziergang wert – in ihm verwirklichten sich unter anderem die herren pückler und lennè. so gibt es eine teufelsbrücke

seit 1800 überspannt sie den abgrund zwischen zwei klippen des altensteiner zechsteins. früher noch viel spannender – ohne festes geländer!

und das herzogsgrab – gestaltet 1920/21.

nicht zuletzt gibt es den bonifatiusfelsen

mit seinen durchaus interessanten ausblicken

cross by dirk derbaum on 500px.com

zur geschcihte des felsen steht geschrieben: “Anno 724 kam der heilige Bonifazius in hiesige Lande. Den Ort, den er sich zuerst ausersehen, war der wald bey Altenstein, zwischen Isenach und Salzungen, nicht sogar weit von dem Werrafluss, wo er eine kleine Kapelle nebst einem Hüttgen für den Priester bauete.”
das kreuz auf dem felsen (nebst geländer etc. gibt es aber erst seit dem 19. jahrhundert.

damit soll mein kleiner rundgang enden – bilder von den blumenrabatten und so bleibe ich schuldig – es war einfach noch nicht die zeit dafür. aber vielleicht verschlägt es uns ja noch einmal hin. ein besuch sei jedenfalls dringend empfohlen – schon der alten, tollen bäume im innenrondell wegen!

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#schlössersafari – #unterwegs teil I

unterwegs in den kurzurlaub sollte die erste station fulda sein. auf dem weg dahin hatte ich mir vorgenommen den park vom schloss altenstein nochmals zu besuchen nachdem wir 2014 ja schon einmal dort waren.
wie es manchmal so geht – plötzlich aufmerksamkeit meinerseits – ein schild burgruine! also notbremsung und rechts abbiegen und es zeigt sich dieses feine ensemble

die burgruine winterstein. immerhin 1307 erbaut! allerdings seit der zeit des 30-jährigen krieges – genauer seit 1638 – verlassen und verfallen. aber die reste der wasserburg sind noch zu sehen

nicht zuletzt auch die ehemaligen gotischen fenster die wohl bei der renovierung 1513 eingenaut wurden

gleich nebendran die kirche des ortes (natürlich zu)

auf dem gelände der ehemaligen burg gibt es auch eine heimatstube – deren besuch habe ich mir aber bei meiner kurzen reiseunterbrechung gespart.

und – nicht zuletzt liegt in winterstein der hund begraben! im wahsten sinne des wortes!

wer die ganze legende zum grab nachlesen möchte –> hier entlang!

eine kleine feine sehenswürdigkeit an dem man nicht vorbeifahren sollte – wenn man denn durch die ortschaft kommt! 😉

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