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sonntags

…geht man in die kirche.

hoher dom zu fulda!

dom fulda by dirk derbaum on 500px.com

 

zwischenstation meiner reise nach westen – eine der beeindruckendten kirchen die ich kenne. man kann sich stunden darin vertun und immer wieder neues entdecken – auch nach einem dutzend besuchen. diesmal hatte ich zeit – so wird es einiges zu berichten geben. wenn auch viel recherche-arbeit dahinter steckt! heute

bonifatiusgruft by dirk derbaum on 500px.com

die bonifatiusgruft.

DAS nationalheiligtum der deutschen katholen. das wusste ich bis dato auch nicht. ich stehe ja mit dem bobifatius eher auf kriegsfuss – wegene der donar-eiche. sie wissen schon, die heiden 😉

nichts desto trotz stellt die gruft ein besonderes kunstwerk dar.
auch wegen des rückwärtigen fensters

es wurde 1994 von jochem poensgen geschaffen.
aber noch ein wort zum altar. er wurde von johann neudecker, dem jüngeren im jahre 1710 geschaffen und ist gleichzeitig das grab des bonifatius. gearbeitet aus schwarzem mamor und alabaster. das mittelrelief zeigt den martyrertod des heiligen – der eigentlich gar keiner war sondern ein gemeiner raubmord

dargestellt ist der moment des mordes – und schon da erscheinen die engel mit palme und krone des martyrers.

more to come!

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#schlössersafari – #unterwegs teil II

für faule

#schlössersafari für faule 🙂

altenstein

schloss und park altenstein in thüringen (in der nähe von bad salzungen) waren mein zweites ziel auf dem weg nach westen. da waren wir schon einmal – im sommer 2014. das ganze gibts natürlich auch in bunt.

Altenstein  by dirk derbaum on 500px.com

das schloss wurde 1736 erbaut – und im jahre 1888 im stile alter englischer herrenhäuser umgestaltet. leider brannte es 1982 bis auf die grundmauern nieder und wird erst so nach und nach wieder aufgebaut. aber der park ist auch einen spaziergang wert – in ihm verwirklichten sich unter anderem die herren pückler und lennè. so gibt es eine teufelsbrücke

seit 1800 überspannt sie den abgrund zwischen zwei klippen des altensteiner zechsteins. früher noch viel spannender – ohne festes geländer!

und das herzogsgrab – gestaltet 1920/21.

nicht zuletzt gibt es den bonifatiusfelsen

mit seinen durchaus interessanten ausblicken

cross by dirk derbaum on 500px.com

zur geschcihte des felsen steht geschrieben: “Anno 724 kam der heilige Bonifazius in hiesige Lande. Den Ort, den er sich zuerst ausersehen, war der wald bey Altenstein, zwischen Isenach und Salzungen, nicht sogar weit von dem Werrafluss, wo er eine kleine Kapelle nebst einem Hüttgen für den Priester bauete.”
das kreuz auf dem felsen (nebst geländer etc. gibt es aber erst seit dem 19. jahrhundert.

damit soll mein kleiner rundgang enden – bilder von den blumenrabatten und so bleibe ich schuldig – es war einfach noch nicht die zeit dafür. aber vielleicht verschlägt es uns ja noch einmal hin. ein besuch sei jedenfalls dringend empfohlen – schon der alten, tollen bäume im innenrondell wegen!

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#schlössersafari – #unterwegs teil I

unterwegs in den kurzurlaub sollte die erste station fulda sein. auf dem weg dahin hatte ich mir vorgenommen den park vom schloss altenstein nochmals zu besuchen nachdem wir 2014 ja schon einmal dort waren.
wie es manchmal so geht – plötzlich aufmerksamkeit meinerseits – ein schild burgruine! also notbremsung und rechts abbiegen und es zeigt sich dieses feine ensemble

die burgruine winterstein. immerhin 1307 erbaut! allerdings seit der zeit des 30-jährigen krieges – genauer seit 1638 – verlassen und verfallen. aber die reste der wasserburg sind noch zu sehen

nicht zuletzt auch die ehemaligen gotischen fenster die wohl bei der renovierung 1513 eingenaut wurden

gleich nebendran die kirche des ortes (natürlich zu)

auf dem gelände der ehemaligen burg gibt es auch eine heimatstube – deren besuch habe ich mir aber bei meiner kurzen reiseunterbrechung gespart.

und – nicht zuletzt liegt in winterstein der hund begraben! im wahsten sinne des wortes!

wer die ganze legende zum grab nachlesen möchte –> hier entlang!

eine kleine feine sehenswürdigkeit an dem man nicht vorbeifahren sollte – wenn man denn durch die ortschaft kommt! 😉

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sonntags

geht man in die simultan- kirche.

simultankirche? was ist das?

simultan by dirk derbaum on 500px.com

ganz einfach – eine innen geteilte kirche – ein teil katholisch ein teil evangelisch. die von uns besuchte – der dom st.petri zu bautzen – ist dabei die älteste und grösste kirche der 64 in deutschland bestehenden. und die einzige in sachsen. getrennt werden die beiden konfessionellen teile nur durch ein geländer. darauf zitiert johannes 17, vers 21 bis 23b. in der zweisprachigen stadt auch zweisprachig in sorbisch und deutsch.

simultan by dirk derbaum on 500px.com

zu raten welches die katholische seite ist überlasse ich dem geneigten leser! 😉
noch ein paar details? abendmahl, mättig-epitaph und eine (mir) unbekannte grabplatte

noch ein blick auf das beeindruckende gewölbe und beide orgeln

dom by dirk derbaum on 500px.com

jede konfession hat nämlich ihre eigene 😉 – nachzulesen hier.

und ich habe eben festgestellt – es gibt noch viele bilder und eigen- einzelheiten zu zeigen und zu klären, es wird also einen zweiten besuch hier im dom geben – zeitnah hier im blog!

bis dahin einen richtig schönen sonntag – mit musik.

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von brücken und wehren

beides ist ganz interessant – vor allem wenn sowohl als auch nicht mehr so ganz in ordnung sind. heute ein kleiner besuch an der freiberger mulde (da wo sie mit der bobritzsch zusammenfliesst). im bergbauland um freiberg.

— klickklack aufs bild für ein detail vom schlusstein —

die alte strassenbrücke über die bobritzsch am zollhaus – im jahre 1988 durch eine neue ersetzt und seitdem dem verfall preisgegeben. obwohl sie unter denkmalschutz steht. gleich daneben eine die noch länger ausser betrieb ist . seit 1972/73.

bridge IV by dirk derbaum on 500px.com

einmal als iphone-pano

bridge III by dirk derbaum on 500px.com

und einmal mit der nikon und nem weitwinkel.
die gehörte einmal zur eisenbahn – zur schmalspurbahn freital-potschappel — nossen.
und einmal noch im gegenlicht

bridge II by dirk derbaum on 500px.com

hach. und weiter flussabwärts – das ziel welches wir eigentlich nicht hatten

wild one by dirk derbaum on 500px.com

ein noch nicht, oder nicht vollständig zurückgebautes wehr – in sachsen langsam eine seltenheit. mit richtig wasser – dank der warmen temperaturen in den letzten tagen.

wild one II by dirk derbaum on 500px.com

heute war es dagegen wieder so kalt – es gab eis!

auf dem rückweg noch eine moderne wasserwirtschaftliche industrie-kultur-ruine

wheel by dirk derbaum on 500px.com

und dann war die runde geschlossen. und ein durchaus spannender kurzweiliger ausflug wie im flug vorbei. ein tracking gibt es wegen der kürze und überschaubarkeit der strecke nicht.

ps – bergbau gabs natürlich auch

aber mehr als diese tafel gabs auch nicht zu sehen.

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