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auf spurensuche…

auf spurensuche sollte es wieder gehen. nicht so wie gedacht und auch nicht mit dem erhofften ergebnis. ich war ja vor 2 jahren schon einmal an der ehemaligen eisenbahn von pirna nach bad gottleuba. damals hatte meine rutschpartie beim wiederaufstieg weitere erkundungen verhindert – aber nun sollte es werden. zumindest das stück zwischen langenhennersdorf und zwiesel.
es wurde auch – aber wieder einmal anders als gedacht. dazu später mehr.
zuerst – es gibt nicht mehr viel zu finden. der bahndamm ist als wanderweg erhalten – wenn auch nicht ausgeschildert.

und die telegrafenmasten sind zum grossen teil noch erhalten, wenn auch teilweise sehr marode.

en detail

end of the line von dirk derbaum auf 500px.com

einen durchlass für ein kleines bächlein habe ich gefunden

und eine durchaus interessante abstützung eines felsens direkt neben der strecke

und natürlich die alte gottleubabrücke

ansonsten nicht mehr viel was mit eisenbahn zu tun hat.

noch zwei relikte der ehemaligen bährmühle zu langenhennersdorf (nicht zu verwechseln mit der noch intakten in bad gottleuba) gabs zu beguggn. den einlasschieber zum mühlgraben direkt am zusammenfluss von bahra und gottleuba

und einen überlaufschieber im mühlgraben

die mühle habe ich aber aussen vorgelassen.

weil ich zuvor eigentlich etwas viel interessanteres gefunden hatte. den (mit einem gelben strich markierten) forellensteig von der zwieselbrücke nach zwiesel. aufmerksam geworden durch einen beitrag hier. die kleine bastei musste ich mir sparen – weil das gotlleubatal meinen zeitplan schon völlig gesprengt hat.

vorgugger (denn dafür muss es einen extra beitrag geben)

hole von dirk derbaum auf 500px.com

solch eine vielfalt an kleinen wasserfällen, strudeln (ja es gibt auch einen ganz besonderen strudeltopf) und lustigen wasserspielen – allerliebst und vor allem sehr zeitraubend. mit anderen worten – weit ist es (wieder einmal) nicht (nachzuguggn hier) aber ich war länger als 2 stunden unterwegs 😉

in diesem sinne einen schönen sonntag!

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spurensuche III

spurensuche – jetzt aber so richtig. wobei ich beschlossen habe doch noch einmal 2 artikel daraus zu machen – sonst wird es zu unübersichtlich. für meinen geschmack. teil II

von wegen und brücken

der beitrag wird wohl mehr bilder als text enthalten (für mich ja nicht so absonderlich). allein der tatsache geschuldet das ich zu den objekten nicht so viel in erfahrung bringen konnte.

brücke II von dirk derbaum auf 500px.com

brücke I von dirk derbaum auf 500px.com

reste einer brücke über die gottleuba unterhalb der ehemaligen clemensmühle.

wehr von dirk derbaum auf 500px.com

wenn mich nicht alles täuscht sind das die reste des wehres für den mühlgraben zur clemensmühle (eine langzeitbelichtung musste es dann doch sein, wobei auch die folgenden bilder alle mit stativ aufgenommen sind…)

gländer von dirk derbaum auf 500px.com

gottleubabrücke von dirk derbaum auf 500px.com

wieder gings über die gottleuba, diesmal oberhalb der strasse von oelsen nach breitenau.

widerlager I von dirk derbaum auf 500px.com

wenn ich alle spuren richtig deute ist das der rest widerlageres der brücke aus fichtenstämmen welche zum bauernhof richard kühnel geführt hat.

hydrant von dirk derbaum auf 500px.com

eine gute löschwasserversorgung ist notwendig – vor allem bei diesem wetter!

tree III von dirk derbaum auf 500px.com

tree II von dirk derbaum auf 500px.com

kleinigkeiten am wegesrand -. die natur kennt kein erbarmen – sie nimmt sich zurück was ihr gehört…

brückenweg von dirk derbaum auf 500px.com

noch die brücke am ehemaligen dorfplatz – wo sich alte oelsengrund strasse und lappbuschweg trennen. um eine vorstellung zu vermitteln wo das ungefähr ist hier der link zu tante guugels karten.
ab hier geht es dann unbarmherzig bergauf – 110 höhenmeter am stück. 😉

aber wenn man(n) die geschafft hat dann erwartet den wanderer solch ein lieblicher feldweg, so richtig mit rain und hecke, der zurück zum augangspunkt nach oelsen führt.

lappenbuschweg von dirk derbaum auf 500px.com

und damit möchte ich meine spurensuche erst einmal abschliessen. nicht ohne zu vermerken das ein besuch in der vegetationsarmen jahreszeit unbedingt noch einmal sein muss.
es war ein sehr engagiertes projekt meinerseits. lange geplant. ich habe viel rechechiert, gelesen, gelernt. auch und vor allem im nachgang. sogar in die slub sind wir gefahren um ein buch auszuleihen welches ich für mindestens 50€ nicht kaufen wollte. (letzten endes waren auch nur 3 seiten für mich relevant (ein band der ‘werte der deutschen heimat’ von 1961 in dem die clemensmühle noch als tu-ferienheim geführt wird 😉 ).
und vielleicht hilft das hier ja fast vergessenes ein wenig für die nachwelt zu bewahren…

danke an alle geneigten leser für die geduld bis hierhin durchgehalten zu haben.

noch einmal

  • teil I
  • teil II
  • zum nachlesen.

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    spurensuche II

    spurensuche – jetzt aber so richtig. wobei ich beschlossen habe doch noch einmal 2 artikel daraus zu machen – sonst wird es zu unübersichtlich. für meinen geschmack. teil I

    von orten und häusern

    was mich schon lange gereizt hat, der herr rappel hats noch angestachelt, jetzt hab ichs mal umgesetzt. die alte junge wüstung oelsengrund. den ehemaligen ort meinerseits zu beschreiben ist unnötig. das hat der herr kadner hier mit liebe und sachkenntnis schon getan. ausfühlicher und genauer als ich es könnte.

    ‘zum opfer gefallen’ ist er dem talsperrenbau in bad gottleuba. um solche ereignisse wie auf den bildern hier zu verhindern. weil die talsperre gleichzeitig trinkwasserreservoir ist musste alles oberhalb der staumauer weichen. also fast. und diese reste war ich nun 50 jahre später unterwegs zu suchen.

    meiner runde nach kam ich zuerst an den resten der clemensmühle vorbei

    clemensmühle I von dirk derbaum auf 500px.com

    clemensmühle I von dirk derbaum auf 500px.com

    diese mühle war mit über 700 jahren mahltradition die älteste mühle in der gegend. nach 1951 fungierte sie dann als ferienheim der tu dresden (ich zitiere die tu: “Am Anfang des Jahres 1951 monierte der Studentenrat der TH Dresden, dass den fast 4000 Studenten der Hochschule kein eigenes Erholungsheim zur Verfügung stehen würde. Kurze Zeit darauf wurde der Hochschule die idyllisch aber auch abseits gelegene Clemensmühle im Tal der Gottleuba nach Enteignung durch das Kreisratsamt Pirna zur Nutzung übergeben.
    Die sehr spartanische Unterkunft im Oelsengrund war von Anfang an vorrangig für die Nutzung durch die Studenten vorgesehen. Anfangs standen den Studenten etwa 40 Betten zur Verfügung. Durch Ausbaumaßnahmen konnte die Bettenanzahl auf etwa 60 gesteigert werden.
    Die Unterbringung und vor allem die Verpflegung der Gäste waren anfangs sehr problematisch. Jedem Gast stand 1951 eine tägliche Ration an Lebensmitteln zur Verfügung, die u. a. 65g Fleisch, 30g Marmelade und 30g Magerquark beinhaltete. Um die Lage etwas zu entspannen, wurde z.B. im Tausch gegen das anfallende Heu zum Jahresende 1951 ein Schlachtschwein beschafft.”
    )

    weiter gehts im grunde – am wehr und diversen brückenresten vorbei – darüber mehr in teil II

    das hochwasser 1957 hat auch das spritzenhaus im grunde zerstört – es wurde ein neues gebaut. und das begrüsste mich als nächstes.

    spritzenhaus I von dirk derbaum auf 500px.com

    spritzenhaus II von dirk derbaum auf 500px.com

    ein bissel wie ein hexenhaus mitten im walde. aber hexe habe ich keine gefunden – auch wenn es schon lange nicht mehr verschlossen ist

    schloss von dirk derbaum auf 500px.com

    spritzenhaus III von dirk derbaum auf 500px.com

    an den geisterbäumen – abgebildet in der ersten spurensuche – vorbei fand ich das nächste relikt. das wahrscheinlich grösste noch erhaltene.

    meiselmühle von dirk derbaum auf 500px.com

    meiselmühle II von dirk derbaum auf 500px.com

    meiselmühle I von dirk derbaum auf 500px.com

    die aussenmauern der ehemaligen meiselmühle. leider weiss ich von ihr gar nichts und kann auch nichts finden. ausser das das wirtschaftsgebäude beim hochwasser 1927 weggespült wurde.
    wendepunkt meiner tour war dan die brücke über den nasenbach

    nasenbachbrücke von dirk derbaum auf 500px.com

    unterhalb der brücke an der mündung in die gottleuba gab es eine weitere mühle, die köhler-mühle. die wurde aber 1927 völlig zerstört und wohl auch nicht wieder aufgebaut. keine reste zu finden…
    ab da bin ich wieder zurück bis zum ehemaligen dorfplatz von oelsengrund um von dort steil bergauf nach oelsen zurückzulaufen.

    soweit der zweite teil zu meiner spurensuche. für teil III bin ich auch schon am recherchieren.

    danke an alle geneigten leser die bis hierhin gelesen haben.

    teil II folgt in kürze! teil II steht jetzt hier!

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    #tbt

    gas station

    das ist genau 50 jahre her. der kleine junge in der mitte bin dann wohl ich – das bild hat mein papa aufgenommen. entstanden ist es an der tankstelle am ortseingang von stary smokoveć in der hohen tatra. wen es interessiert der gugge hier – die tankstelle gibt es noch, auch wenn sie ein wenig anders aussieht inzwischen. leider gibt es aus diesem jahr kaum bilder die sind alle 2002 beim hochwasser vernichtet worden.

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