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nostalgie

einmal bitte! auf der heimfahrt von berlin in luckau angehalten. mit nostalgischer verklärtheit, ich wollte mal sehen was aus dem knast geworden ist in dem ich 1987 für 5 wochen tätig war (als sachsenwerk-angestellter, nach der genaralamnestie in der ddr) als ich vor 15 jahren mal guggen war schien alles noch beim alten zu sein. aber heute – alles neu. trotz des erhaltenen eingangs 😉

eingang

aber hinter der fassade alles anders. die jva 2005 stillgelegt, das eine haftgebäude zum stadtarchiv, das andere zur kulturkirche umgebaut und das sachsenwerk-gebäude existiert gar nicht mehr. alles neu, alles schick…

neu

innenhof

die zellenansicht (es gibt noch eine zu musealen zwecken) spar ich mir. in die zellentrackte sind wir damals sowieso nicht gekommen. irgendwie bedrückend ist es heute noch, genauso wie es das damals war. das rasseln der schlüssel hinter einem – komisch gefühl, trotz des wissens das gebäude nach 12 stunden wieder verlassen zu können…

ansonsten – luckau ist das schöne kleine städtchen mit tollen bürgerhäusern

markt 1
und einem niedlichen marktplatz geblieben

drama

leggor eis gabs auch. und eine – für die kleine stadt – beeindruckende kirche. ich glaube zu der schreib ich noch einen extra artikel.

es war ein anstrengendes, aber richtig gutes wochenende – danke unseren gastgebern – und auch em wettergott der migespielt hat 🙂

alex

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