ich hab noch 2 bilder rausgesucht und ebenso wie die gestrigen entwickelt. manchmal muss es s/w sein und manchmal muss ein dicker schwarzer rand drum. für mich 😉
ich mag beide motive sehr, auch wenn ich mit den bildern an sich nicht 100%ig zufrieden bin. da zeigt sich das dilemma bei einer schiffsfahrt zu knipsen. das schiff fährt nicht sooo schnell aber immer noch schnell genug. und schwupps biste am idealen punkt 20 m vorbei. obwohl du weisst was kommt. beim bodemuseum fehlt mir auch unten ein stück gebäude – ging aber nicht weil ein haufen mitmenschen davor rumstand 😉
(so wie hier
ungefähr.)
ich freu mich trotzdem über die tolle rundfahrt – das hat gutgetan!
Die überschrift gabs schon mal. und nun wieder. weil es ist ja so. es gibt tolle ecken die es zu besuchen lohnt.
wieder einmal vom wasser aus. (ich kann jedem besucher nur die brückenrundfahrt empfehlen!) was die möglichkeiten des fotografierens einschränkt aber auch blicke ermöglicht die zu fuss nicht erreichbar sind. und der grösste vorteil ist – die zahl der mitmenschen die einen stören könnten ist überschaubar!
ob ich noch ein paar fotos entwickle oder nicht lasse ich mal offen. ein paar eifonbilder hab ich noch – die galerie gibts bei klickklack aufs bild.
‚urlaub‘ in berlin. war gut! aber auch anstrengend. und ich habe einen besuch gemacht den ich schon lange vorhatte. hier
zuletzt war ich dort 1985 – also in einer gänzlich anderen epoche – auch meines lebens.
insbesondere interessiert mich der ort wegen seiner unheimlichen symmetrie (die mich beim fotografieren schon immer fasziniert).
leider – nein eigentlich nicht – hab ich nicht an die ausrichtung des ehrenmals und das zugehörige licht gedacht. obwohl ich es natürlich weiss. also gab es volles gegenlicht – in der richtung die mich interessierte. andersrum ja eher nicht 😉
(dafür stand so rum die sonne nicht auf um 12 – der hat aber auch immer was zu meckern 😉 )
letzten endes war das gegenlicht dann doch nicht so verkehrt
wenn die sonne scheint ist es wohl immer schwierig. vielleicht gehe ich noch mal eines trüben tages dort hin.
über sinn oder unsinn solcher monumentalbauten wage ich mir kein urteil zu erlauben. das stalins, die rote armee verherrlichenden, sprüche noch an den gedenktafeln stehen finde ich dann doch noch anmerkenswert.
dank an meine begleitung für eure geduld 🙂
im amerika-haus in berlin. in dem gebäude von dem kenner der szene sagen es ist kein ersatz für das frühere museum im alten postfuhramt. trotzdem musste ich bei meinem letzten berlin-aufenthalt hin. denn es gibt bilders zu sehen. gute bilder. bilder von musikern. und schauspielern. aufgenommen von anton corbijn. und bilders von mir.
aufgenommen von frau moon. und auch gut – vor allem authentisch. danke dafür, danke für den gemeinsamen ausstellungsrundgang und die grosse vertrautheit gleich beim ersten treffen. und es war schön das es nach so vielen jahren mal in echt geklappt hat!
(dieser artikel war lange überfällig…)
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ich habe mir eben noch einmal ‚anton corbijn – inside out‘
angesehen. r4pun2els kommentar ‚es ist erstaunlich wie tief unsicherheiten verwurzelt sein können‘ – das trifft auch meine einschätzung des menschen hinter den beeindruckenden bildern auf den punkt! man denkt nie das der mann hinter der kamera so scheu, verletzlich, unsicher, selbstkritisch ist.
ich habe schon viele bilder gesehen, auch schon viele ausstellungen. aber eigentlich fällt mir nur eine ein die mich so nachhaltig beschäftigt wie die hier – damals im fotomuseum winterthur.
und auch für mich gibt es im film ein zitat (von bono den ich eigentlich nicht mag):
„als ich das bild von mir gesehen habe versuchte ich so zu werden wie der mann auf dem bild“ (sinngemäß) danke frau moon – auch dafür!
mag ich. weiss jeder. und ich bin immer auf der suche neuem und altbekanntem. und so hab ich vor kurzem in berlin eine kleine, feine kaffeerösterei gefunden. mit leckerm espresso im ausschank
und einer lustig aussehenden röstmaschine. ?
und die haben eine lustige aktion gemacht – eine blindverkostung! also hab ich ein päckchen gekauft. und nachdem gestern nun einmal zeit, muse und appetit gepasst haben hab ich verkostet.
leggor ist er. aber wo er herkommt – hmmm. keine ahnung (ich weiss nur: australien skybury ist es nicht. die bohnen sind viel kleiner). also rate ich und sage mal südamerika, ecuador.