dankendes

Artikel

wenn

wenn musik tränchen macht – schrieb ich schon einmal. gestern abend war der anlass ein ganz anderer. orgelzyklus auf “unserer” eule war dran. lange geplant (die karten im letzten jahr schon geordert) – lange darauf gefreut. es sollte auftreten – olivier latry – titularorganist in notre dame paris. stellte sich nach den ereignissen vom montagabend – wird er überhaupt spielen (können). er konnte. in seinen worten vorab – unter der eindeutig angeleuchteten orgel –

erzählte er das ihn die leitung der dresdner philharmonie angerufen habe um zu fragen ob er denn zum konzert nach dresden komme. seine antwort: warum sollte ich nicht zum konzert kommen? also war er da und spielte. und wie! gemeinsam mit den musikern vom phil blech wien. werke von bach, bruckner, lully, händel, holst (der mars!),gabrieli, thierry escaich, strauss und ottorino respighi. grossartig.

auch die zugabe (eine von 3) von jean-philippe rameau war klasse und zeugte von der freude am musizieren die alle an diesem abend vereinte. dem herrn haydn hatten sie die abschiedssinfonie abgeguggt – ein musiker nach dem anderen verlies die bühne bis der trommler ganz allein war 🙂
das schöne am ganzen auch – der erlös des konzertes wird dem wiederaufbau von notre dame zur verfügung gestellt. (die zustimmung des stadtrates steht allerdings noch aus.)

der weg zur tiefgarage lies dann auch noch einen blick auf ein temporäres kunstwerk auf dem neumarkt zu

die glasarche. mag ich!
ein guter abend – gut in allen belangen – auch meiner genesung dienlich.

noch ein tip – die letzte in notre dame auf genommene cd – zumindest für viele jahre – stammt auch von herrn latry

wer einmal reinhören möchte…

***

Artikel

morschen

es gibt gute und schlechte nachrichten. nein, es gibt eigentlich keine schlechten – nur gute. zum einen der gaffee schmeckt, zum anderen ich kann ihe wieder zu hause trinken aber vor allem:

mein herz ist gesund

technisch gesehen.
das habe ich chefärztlich versichert und schwarz/weiss auf papier von der renommierten herzklinik hier in dresden-friedrichstadt.
es sind keine organischen schäden irgendwo, irgendwie festzustellen.

damit zum “schlechten” – die schmerzen in der brust und der hohe blutdruck haben eine andere ursache und die müssen wir nun finden. aber das wird gelingen – bestimmt.

ich danke allen die sich in den letzten tagen um mich bemüht, mich untersucht, bemuttert, verpflegt, getröstet, aufgebaut haben – und allen die still (oder auch laut) an mich gedacht haben – DANKE!

***

Artikel

und der haifisch

heisst max raabe.
laut, bunt, die sprache (mir z.t. zu) derb, eintiefer sinn fast in jedem wort.
kryptisch? ja genau. es ist brecht. ich gebe zu, seit der plichtbeschäftigung in der schule vor 40 jahren war da nicht mehr viel. und auch damals zählte der dichter nicht zu meinen lieblingsautoren. und kurt weill – ausser mackie messer ist da auch nicht viel was mir in den sinn kommt.
aber dreigroschenoper im kino? das soll gehen? obwohl es der herr brecht selber als unverfilmbar hielt? neugierig gemacht haben wir den film heimgesucht.

an einem sonnabend-abend! ein novum, genau wie die tatsache das der saal F im lieblingskino kif ausverkauft war!!! aber zeitiges kommen (von der frau r4pun2el immer sehr kritisiert und bespöttelt) sichert die plätze in der letzten reihe in der mitte. um sich dann nach reichlich 2 stunden ziemlich ratlos wieder von ihnen zu erheben. was war das jetzt? ein musical, ein filmentstehungsfilm, eine hommage an brecht und weill? hmmm, ich weiss es nicht. fast würde ich sagen – ist auch egal. ich bin trotz der uhrzeit nicht eingeschlafen und habe mich nicht gelangweilt. teilweise tiefer nachgedacht, teilweise geschmunzelt selten richtig gelacht. ich habe tolle schauspieler gesehen, zum teil gute musik gehört (mit einer einschränkung – es kreischt und scheppert, ist unverständlich im text. vor allem bei lauten chorszenen. ob das an der soundanlage des kinos lag oder am film weiss ich natürlich nicht. aber es hat mich gestört) – das sollte doch genug sein für einen sonnabend-abend. vielleicht trifft diese kritik meinen eindruck am besten, ohne das ich es so formulieren könnte.
so bleibt in meinem gedächtnis ein grossartiger gastauftritt

des oben erwähnten max raabe. er ist halt eine kuuuhle sau. man verzeihe mir meine ordinäre sprache – ich war bei brecht.

***

ps – danke an die lieben menschen die uns diesen kinobesuch gesponsort haben!

***

Artikel

nein

wir mussten nicht schon wieder eine neue clara haben. obwohl so in postgelb macht der cactus doch auch eine gute figur 😉

nein dieser war nur ersatz für die zeit die unsere clara bei der jählichen inspektion und zum schuhe wechseln in die werkstatt vom ah kuntzsch musste. und es ist alles gut bei ihr, so dass wir sie jetzt wieder haben

danke fürs prompte erledigen 🙂

***

ps – ich werde hierfür nicht bezahlt, will keine werbung machen sondern einfach nur danke sagen!

***

Artikel

neu auf dem plattendreher

wenn man es so sehen will – schon. das sleeve der neuen platte – nämlich

ein sehr schönes projekt. vor allem der zugehörige film! ein ‘abklatsch’ von “spinal tab” (sie wissen schon —> ‘it goes to 11!!!’). wer mehr wissen möchte zu band, film und LP gugge bitte hier.
ansonsten – ein feiner spass! durchaus mal anhörenswert!

danke ans baumkind für das geschenk!

***