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#tbt

weil es am letzten wochenende so schön gepasst hat die zeit einmal 50 jahre zurückzudrehen (bis auf ein paar wochen genau), einmal ein paar vergleichsbilder aus thüringen. in goldisthal waren wir 1974 zu gast – in einem privatzimmer über den fdgb. und hier gabs das essen

My beautiful picture



man beachte den grünen trabbi – das war unserer. und auf der bank seinermeinereiner und die mama. und so sieht der gasthof heute aus


fdgb-urlauber kommen hier wohl schon geraume zeit nicht mehr – aber immerhin – der schriftzug ist noch vorhanden! 🙂

noch ein ziel – damals wie jetzt – die oberweissbacher standseilbahn. damals gehörte sie zur DR heute zur bahn, aber das steht nicht mehr dran.



Beliebt ist sie nach wie vor und die fahrt schon ein kleines erlebnis – zumal wenn man im cabrio-fahren kann so wie wir am letzten sonnabend! vielleicht dauert es nun nicht wieder 50 jahre bis zur nächsten fahrt! ps – die alten bilder hat der papa aufgenommen – ich hab sie von dias (diese hier haben das hochwasser 2002 überlebt) gescannt.

und weil mich dieses kleine rococo-paradies so verzaubert hat werde ich wohl in den nächsten wochen ein paar bilder hier veröffentlichen – so wie das zechenbild am montag oder das alpenbild zum montag. wie wäre es mit #moroco (montags-rococo)? sie sind aber auch allerliebst


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1964 – 119 – 60


nein, die zahlen in der überschrift sind nicht meine maße. aber wie gehen sie zusammen?
nun das bild ist von 1964 (aufgenommen an der ipro-baude in saupsdorf. in der mitte im liegestuhl mein opa. der wäre gestern 119 geworden. war also zum aufnahmezeitpunkt 60 – und damit so alt wie ich jetzt bin (so ungefähr zumindest). dieses zusammentreffen fand ich ganz amüsant. kurz danach entstand übrigens das berühmte ‘hutbild’.
zu dem bild gibts auch eine kleine geschichte. wir waren im juni 1964 in saupsdorf im urlaub und meine grosseltern hatten angekündigt – am sonntag kommen wir euch mal besuchen! und so hupte es früh kurz vor 7 vor unserem fenster. ‘da sind wir!’ 😉 (nein, meine eltern waren und sind nicht solche frühaufsteher wie ich 😉 )

so war das in den frühen 1960ern…


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PS: ich entschuldige mich für die gestrige zeitweise nichterreichbarkeit dieses blogs – die ssl-zertifake waren abgelaufen und wurden nicht automatisch verlängert – wie eigentlich erwartet. danke an meinen fleissigen helfer im hintergrund für das ganz schnelle reagieren am freitagabend!


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ein kleiner nachtrag

ein kleiner nachtrag zum gestrigen spaziergang auf den spuren der flösserei auf der weisseritz im tharandter wald. es gab dazu vor einiger zeit schon einmal einen #tbt-artikel. in diesem hatte ich bedauert das am seerenteich nichts mehr von der ehemaligen sommerfrische zu sehen ist. gestern nun hatte ich die alten bilder dabei und hab versucht vom ähnlichen standpunkt aktuelle zu machen – und die dann zusammenzubauen. hat auch so ein bissel geklappt 🙂 :

die originalbilder gibt es hier und hier zu sehen
die originalbilder gibt es hier und hier zu sehen

und ich finde es immer noch schade das solche ausflugsziele sang- und klanglos verschwinden. eine heisse brühe und eine fassbrause hätten dem ausflug gestern gut zu gesicht gestanden!


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#tbt

im november hatte ich ihn schon einmal besucht – den seerenteich im tharandter wald. und heute sollte er auch ziel unseres kleinen spaziergangs sein ( komoot ). warum dann #tbt? weil es traurig zu sehen ist wie dinge einfach so verschwinden.


ganz hab ich den standpunkt des fotografen von damals nicht getroffen – ich hatte das bild nicht bei der hand (und vor ort in der fotothek was suchen ist aussichtslos bei vollen balken edge…)

aber man kann gut erkennen was früher für betrieb da herrschte – in der sommerfrische. (wie schon erwähnt – nach eröffnung der eisenbahnstrecke dresden-freiberg hatte der teich sogar eine eigene bahnstation).

(quelle fotothek)


positiv zu vermelden ist – die bäche sind voll! nach dem dauerregen in den letzten tagen kein wunder.

in diesem sinne einen schönen rest-dreikönigstag!


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trüb in grau

trüb in grau ist es seit vielen tagen hier (ja ich weiss vor einer stunde gabs mal sowas wie licht…) – ich muss was dagegen tun. der geneigte leser erinnert sich – 2006 war ich mal in ägypten (hier und hier gibts viele bilder). da hab ich nochmal zwei hervorgeholt – ein wenig sonne in den tag zu holen.


16 jahre ist das jetzt schon her und seit geraumer zeit wohl nicht mehr so unbeschwert möglich wie wir damals unterwegs waren!

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#tbt

als ergänzung zu den bildern der ddr-neubauten in russland letzte woche hab ich mal noch 2 strassen-fotos aus perwomaiski und einem nachbardorf herausgesucht

das ist eine typische dorfstrasse in perwomaiski – wer will da schon in einen wbs-70-blog mit gepflasterten wegen ziehen 😉
und das

ist eines der typischen häuser in den ortschaften dort. in dieser ganz konkret. die kirche war 1984 eine ruine – mit gerüsten dran. und die häuser sahen nicht alle so gut aus wie das auf dem bild. es gab zum beispiel eins – klischees müssen erfüllt werden – das war zur hälfte eingefallen. und immer wenn wir vorbeifuhren sass ein mütterchen mit kopftuch auf der bank davor und sah den hühnern zu. das hab ich mir nicht getraut aufzunehmen…
zu erwähnen in diesem zusammenhang vielleicht noch – ziemlich genau bis hierhin ist die wehrmacht im 2. weltkrieg vorgestossen bevor sie geschlagen wurde. und seit der zeit, also seit der befreiung, hat man den dörflern eine feste strasse von der fernstrasse ins dorf versprochen. geworden ist sie erst als die deutschen wiedergekommen sind – diesmal friedlich. die haben eine plattenstrasse bis zum verdichter gebaut, auch durch dieses dorf. angeblich hat 1km dieser plattenstrasse so viel gekostet wie 1km autobahn komplett in der ddr. hat man uns erzählt…

in diesem sinne viel spass beim träumen in russische dörfer…

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