Archiv vom ‘7. April 2019’

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entdeckt

mal zwischendurch. gestern und heute sind wir spaziert – mehr geht nicht laboriere ich doch seit anfang der woche mit einem tms herum… aber wenigstens ein paar schritte in der umgebung haben wir gemacht. und spuren gefunden – einmal von ehemals dampfenden eisenbahnen und einmal von ganz pfiffigen menschen die unser sachsen vermessen haben. ziemlich genau und schon vor 150 jahren… (sie erinnern sich an das basisendhäuschen quersa?
gestern – limbach. zwischen wilsdruff und nossen – und genau an dieser ehemaligen eisenbahn gelegen. hat sogar einen bahnhof – der existiert heute noch.
in privatbesitz – die bahnhofsgebäude

frei zugänglich – mit einem kleinen wander park-/rastplatz nebendran – die ehemalige laderampe

wir sind dann auf der ehemaligen bahntrasse – die ein sehr gut ausgebauter rad-/fussweg ist – vorbei am kilometer 3.8,

von wilsdruff aus gesehen, zur brücke über die kleine triebisch gelaufen.

von hier durch den wald und über einen allerliebsten feldweg (danke an frau r4pun2el für das bild)

wieder zurück zur wartenden clara. komoot hab ich vergessen – wer also nachgehen will – maps kennt die wege alle…

heute dann ganz was anderes – gestern bei der nachbetrachtung ist mir eine baeyerhöhe aufgefallen. mit 322m die höchste erhebung des landkreises meissen! da müssen wir hin zumal die kuppe mitten in feldern liegt und somit eine perfekte rundsich möglich sein sollte. also nix wie hin (komoot war wieder aus 😉 ) und oben – überraschung – säule!

von der königlich sächsischen trangulirung!

mehr bilder gigts nicht. der rundumblick ist wirklich beeindruckend – von riesa über moritzburg bis geising und kahleberg ist alles zu sehen. wenn es denn zu sehen ist. denn heute war es trotz sonnenschein einfach zu diesig… aber so na vor der haustür – da können wir auch nochmal bei fernsicht hin 🙂

in diesem sinne einen schönen sonntag noch!

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nachtrag:

übrigens – ich erkläre die diesjährige spargelsaison für eröffnet! leggor wars!

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sonntags

…geht man in die kirche.

hoher dom zu fulda!

dom fulda by dirk derbaum on 500px.com

 

zwischenstation meiner reise nach westen – eine der beeindruckendten kirchen die ich kenne. man kann sich stunden darin vertun und immer wieder neues entdecken – auch nach einem dutzend besuchen. diesmal hatte ich zeit – so wird es einiges zu berichten geben. wenn auch viel recherche-arbeit dahinter steckt! heute

bonifatiusgruft by dirk derbaum on 500px.com

die bonifatiusgruft.

DAS nationalheiligtum der deutschen katholen. das wusste ich bis dato auch nicht. ich stehe ja mit dem bobifatius eher auf kriegsfuss – wegene der donar-eiche. sie wissen schon, die heiden 😉

nichts desto trotz stellt die gruft ein besonderes kunstwerk dar.
auch wegen des rückwärtigen fensters

es wurde 1994 von jochem poensgen geschaffen.
aber noch ein wort zum altar. er wurde von johann neudecker, dem jüngeren im jahre 1710 geschaffen und ist gleichzeitig das grab des bonifatius. gearbeitet aus schwarzem mamor und alabaster. das mittelrelief zeigt den martyrertod des heiligen – der eigentlich gar keiner war sondern ein gemeiner raubmord

dargestellt ist der moment des mordes – und schon da erscheinen die engel mit palme und krone des martyrers.

more to come!