entdecktes

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feiertags

geht man(n) auf #spurensuche. diesmal ein klein wenig weiter weg – in den vorort von waldenburg. in sachsen.
das gibt es ein tal und in diesem tal – welch wunder: einen park. ganz ähnlich dem röhrsdorfer. eben den grünfelder park. mit einem mehr als markanten eingang

tor by dirk derbaum on 500px.com

angelegt ab ca. 1780 reiht er sich in die reihe der landschaftsparks wie wörlitz, machern, seifersdorf und eben röhrsdorf ein. und weil das so ist bekommt er seine eigene seite hier — hier entlang.

zwei, drei worte seien noch gesagt. der park ist schön, von der ursprünglichen anlage ist nicht mehr viel erhalten – was diesmal aber nicht der ddr anzulasten ist sondern schon im 19.jahrhundert war viel verschwunden.
und man sollte den park an einem feier-/sonntag meiden. leider führt der muldenradweg genau hindurch was bedeutet das man als spurensucher ständig von kampfradlern beiseite geklingelt wird oder dank pulkradlern mit kleinen kindern, die von ganz vorne nach ganz hinten schreien, sein eigenes wort nicht mehr versteht. erst wenn mann ein wenig den hauptweg verlässt wird es ruhiger…

stone by dirk derbaum on 500px.com

badehaus by dirk derbaum on 500px.com

mausoleum by dirk derbaum on 500px.com

 

“OTTO, DEM UNVERGESSLICHEN. HENRIETTTE”

steht am mausoleum. dem ist nix hinzuzufügen.

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ps – komoot war mit – falls mal jemand aus der geneigten leserschaft den park besuchen möchte

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entdeckt

mal zwischendurch. gestern und heute sind wir spaziert – mehr geht nicht laboriere ich doch seit anfang der woche mit einem tms herum… aber wenigstens ein paar schritte in der umgebung haben wir gemacht. und spuren gefunden – einmal von ehemals dampfenden eisenbahnen und einmal von ganz pfiffigen menschen die unser sachsen vermessen haben. ziemlich genau und schon vor 150 jahren… (sie erinnern sich an das basisendhäuschen quersa?
gestern – limbach. zwischen wilsdruff und nossen – und genau an dieser ehemaligen eisenbahn gelegen. hat sogar einen bahnhof – der existiert heute noch.
in privatbesitz – die bahnhofsgebäude

frei zugänglich – mit einem kleinen wander park-/rastplatz nebendran – die ehemalige laderampe

wir sind dann auf der ehemaligen bahntrasse – die ein sehr gut ausgebauter rad-/fussweg ist – vorbei am kilometer 3.8,

von wilsdruff aus gesehen, zur brücke über die kleine triebisch gelaufen.

von hier durch den wald und über einen allerliebsten feldweg (danke an frau r4pun2el für das bild)

wieder zurück zur wartenden clara. komoot hab ich vergessen – wer also nachgehen will – maps kennt die wege alle…

heute dann ganz was anderes – gestern bei der nachbetrachtung ist mir eine baeyerhöhe aufgefallen. mit 322m die höchste erhebung des landkreises meissen! da müssen wir hin zumal die kuppe mitten in feldern liegt und somit eine perfekte rundsich möglich sein sollte. also nix wie hin (komoot war wieder aus 😉 ) und oben – überraschung – säule!

von der königlich sächsischen trangulirung!

mehr bilder gigts nicht. der rundumblick ist wirklich beeindruckend – von riesa über moritzburg bis geising und kahleberg ist alles zu sehen. wenn es denn zu sehen ist. denn heute war es trotz sonnenschein einfach zu diesig… aber so na vor der haustür – da können wir auch nochmal bei fernsicht hin 🙂

in diesem sinne einen schönen sonntag noch!

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nachtrag:

übrigens – ich erkläre die diesjährige spargelsaison für eröffnet! leggor wars!

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sonntags

…geht man in die kirche.

hoher dom zu fulda!

dom fulda by dirk derbaum on 500px.com

 

zwischenstation meiner reise nach westen – eine der beeindruckendten kirchen die ich kenne. man kann sich stunden darin vertun und immer wieder neues entdecken – auch nach einem dutzend besuchen. diesmal hatte ich zeit – so wird es einiges zu berichten geben. wenn auch viel recherche-arbeit dahinter steckt! heute

bonifatiusgruft by dirk derbaum on 500px.com

die bonifatiusgruft.

DAS nationalheiligtum der deutschen katholen. das wusste ich bis dato auch nicht. ich stehe ja mit dem bobifatius eher auf kriegsfuss – wegene der donar-eiche. sie wissen schon, die heiden 😉

nichts desto trotz stellt die gruft ein besonderes kunstwerk dar.
auch wegen des rückwärtigen fensters

es wurde 1994 von jochem poensgen geschaffen.
aber noch ein wort zum altar. er wurde von johann neudecker, dem jüngeren im jahre 1710 geschaffen und ist gleichzeitig das grab des bonifatius. gearbeitet aus schwarzem mamor und alabaster. das mittelrelief zeigt den martyrertod des heiligen – der eigentlich gar keiner war sondern ein gemeiner raubmord

dargestellt ist der moment des mordes – und schon da erscheinen die engel mit palme und krone des martyrers.

more to come!

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sonntags

…geht man in die kirche. auch wenn es schon sonnabend war.

kirche hirschfeld by dirk derbaum on 500px.com

auf den spuren luthers, also nicht martin sondern katharina. diese wurde wohl 1499 hier als katharina von bora geboren und auch getauft. auch wenn es dazu in der wikipedia sehr widersprüchliche meinungen gibt.

wir gehen davon aus das sie von hier stammt 😉 und ihr zukünftiger darf auch schon über den ordnungsgemässen ablauf des ganzen wachen

das alte gemäuer ist sehr gepflegt (auch gestern waren fleissige handwerker am werken – eine neue soundanlage wird installiert damit auch der letzte besuche im hintersten winkel die frau pfarrer gut verstehen hören kann…)

altar by dirk derbaum on 500px.com

und es gibt viele kleine details zu entdecken

ganz besonders mag ich ja diese ‘stundengläser’

auf das sich frau pfarrer kurz fasse 😉 – auch draussen gibts so manches alte stückchen zu finden

übrigens sieht die kirche das entspannt was ich hier so schreibe – sie zwinkert uns zu

kirche II by dirk derbaum on 500px.com

und zwei sehr schöne alte ansichten hab ich in der fotothek auch gefunden – hier und hier.

in diesem sinne einen schönen sonntag – ich schreib nachher noch was zur orgel – das würde diesen rahmen hier sprengen und ich muss auch erst noch ein wenig nachlesen…

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von brücken und wehren

beides ist ganz interessant – vor allem wenn sowohl als auch nicht mehr so ganz in ordnung sind. heute ein kleiner besuch an der freiberger mulde (da wo sie mit der bobritzsch zusammenfliesst). im bergbauland um freiberg.

— klickklack aufs bild für ein detail vom schlusstein —

die alte strassenbrücke über die bobritzsch am zollhaus – im jahre 1988 durch eine neue ersetzt und seitdem dem verfall preisgegeben. obwohl sie unter denkmalschutz steht. gleich daneben eine die noch länger ausser betrieb ist . seit 1972/73.

bridge IV by dirk derbaum on 500px.com

einmal als iphone-pano

bridge III by dirk derbaum on 500px.com

und einmal mit der nikon und nem weitwinkel.
die gehörte einmal zur eisenbahn – zur schmalspurbahn freital-potschappel — nossen.
und einmal noch im gegenlicht

bridge II by dirk derbaum on 500px.com

hach. und weiter flussabwärts – das ziel welches wir eigentlich nicht hatten

wild one by dirk derbaum on 500px.com

ein noch nicht, oder nicht vollständig zurückgebautes wehr – in sachsen langsam eine seltenheit. mit richtig wasser – dank der warmen temperaturen in den letzten tagen.

wild one II by dirk derbaum on 500px.com

heute war es dagegen wieder so kalt – es gab eis!

auf dem rückweg noch eine moderne wasserwirtschaftliche industrie-kultur-ruine

wheel by dirk derbaum on 500px.com

und dann war die runde geschlossen. und ein durchaus spannender kurzweiliger ausflug wie im flug vorbei. ein tracking gibt es wegen der kürze und überschaubarkeit der strecke nicht.

ps – bergbau gabs natürlich auch

aber mehr als diese tafel gabs auch nicht zu sehen.

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