Monat: Oktober 2019

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traditionen

(mindestens) einmal im jahr geht die reise nach seiffen!
das heimatmuseum musste diesmal aussen vor bleiben – wir waren zuvor in der kirche von neuhausen – im rahmen meiner andauernden #kirchensafari. nachzulesen demnächst auf der zugehörigen seite.
tradition – die bratwurst

 

 

aber auch die seiffener kirche war wieder ziel

 

 

und diesmal hat es geklappt – wir waren zur orgelspielzeit, was gleichzeitig kirchenerklärzeit bedeutet, da! und haben den zimbelstern in aktion erlebt

 

 

die geldbörse blieb wieder in der tasche – ursprünglich gedachte anschaffungen erwiesen sich als zu kostenintensiv 😉
aaaber – das kleine vorwerk lag wieder am heimweg

 

 

feststellung: kuchen ist selbergebacken und leggor und auch drinnen gilt : nur gännschen

 

 

ein lohnenswerter brückentagsausflug mit durchaus feinem herbstwetter (zum teil) und noch nicht sooo bunten bäumen…

 

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dresden grüsst seine gäste

nachtrag zur fotoausstellung. unser gestriger kinobesuch bot die möglichkeit gleich noch ein paar freveltaten der derzeitigen baupolitik aufzusuchen.

 

dresden grüsst seine gäste by dirk derbaum on 500px.com

 

 

‚dresden grüsst seine gäste‘ – früher als eingang zur stadt vom hauptbahnhof kommend ein blickfang – verkommt jetzt in einem dreckigen, zugigen hinterhofgang. passt. (genau wie der ganze umbau der prager strasse nach 1990 bzw. noch schlimmer nach dem hochwasser 2002…) ein ganz interessanter beitrag zum thema findet sich hier – auch mit historischen fotos!)
und auch den touristenhöfen auf der rückseite der westseitengeschäfte gelegen zwischen den 3 interhotels geht es nicht besser. einer ist weg – von irgendwelchen modgeschäften überbaut und der andere fristet ein gar kümmerliches dasein.

 

 

schade drum! und nein ich bringe jetzt nicht das bonmot mit den blühenden landschaften…

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heiliger mittwoch

 

heiliger mittwoch – so nennt eine gute freundin seit vielen jahren ihren (arbeits)freien mittwoch. nicht (nur) wegen der heiligen sondern eher wegen der unantastbarkeit. so einen heiligen mittwoch hatte ich gestern auch. (man(n) könnte sich daran gewöhnen. bedeutet – faulenzen. bilder guggen.
in einer ausstellung bei der stiftung sächsischer architekten. in der ecke des kuturpalastes zu sehen. ein interessanter vergleich von damals mit heute. bedeutet meine kindheit mit jetzt. beispiel

 

 

so sah die ernst-thälmann-strasse in meiner kindheit aus – der junge mit dem roller könnte vom alter her ich sein. (danke an @th_whm das ich das bild benutzen darf!) und so

 

 

sah diese stelle am gestrigen nachmittag aus. vom tristen wetter mal abgesehen ist es wie mit vielen beispielen in dieser ausstellung. sie haben sich krass verändert – und meist nicht zu ihrem vorteil. leider. wer also ein paar minuten zeit und interesse hat dem sei der besuch empfohlen. eintritt kostet nix. wer nicht in den kulti möchte – katalogeinsicht mit expresso geht auch bei mir zu hause. aprospros expresso. gefunden haben wir noch das (gesehen schon mehrfach – aber immer wenn wir zum konzert in den kulturpalast gehen ist schon zu).

 

 

den schokoladenladen mit café ‚felicitas‘ – ich mag das ambiente! der expresso schmeckt und die herz-trüffel auch ;-).

 

 

zum schluss noch einmal was zur postmoderne, oder ddr-moderne, oder verfemter (aber zum glück noch erhaltener) ddr-kunst

 

 

‚wir sind die sieger der geschichte‘ – wie immer man das auslegen will. zu sehen auf dem grossen wandbild am kulturpalast ‚der weg der roten fahne‘

wenn ich ehrlich bin – es dürfte mehr dieser heiligen mittwoche geben…

 

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feiertage

feiertage gibts zu hauf. so ist heute internationlaer seniorentag – ok, da fühle ich mich noch nicht angesprochen – und auch internationaler tag des kaffees. das ist schon eher was für mich

 

ich wünsche allen geneigten lesern bei bedarf immer ein scheelchen heessen in der nähe 😉

und dann war heute premiere! diese hecke

 

 

kennt der geneigte leser. zum ersten mal seit ich weiss nicht wie vielen jahren hab ich das stutzen mal der jugend übergeben. und die hat es gut gemacht. das klingt nach arbeitsentlastung für seiner meiner einen!

in diesem sinne – proost #gaffee

 

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