nachdem es hier in den letzten tagen eher ruhig war – aus verschiedenen gründen – heute was neues vom plattendreher.
„snow“ von angus & julia stone. pssend dazu in weissem vinyl. ein doppelalbum mit 45 abzuspielen. spannend. und durchaus sehr anhörenswerter folk-blues. leicht depressiv. mag ich 😉
‚for one night only‘ war es nicht – es gab noch eine second night. gestern abend. weil beim ersten termin waren wir ja verhindert! aaber gestern! im kino. auf der grossen leinwand. mit dts-sound.
grandios! sehr toll! (ich hab natürlich immer was zu meckern – der bass hätte gern noch ein wenig drücken dürfen!) aber sonst – ein beeindruckend abgemischtes konzert mit faszinierenden bildern. die musik von herrn gilmour brauchet ja kein lob mehr – es gibt nicht viel besseres was in den letzten 50 jahren entstanden ist. in diesem sinne freu ich mich auf das eintreffen des silberlings und dann einen nochmaligen genuss – mit richtig bass!
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ok – einen setz ich noch drauf – eher selten gespielt aber so ungefähr 47 jahre alt! (bitte drehen sie die bässe auf anschlag – ihre nachbarn danke es ihnen!)
und damit der weinberg auch fertig ausgestattet. und wir haben sie gehört – gestern. solo.
was soll ich sagen – es ist eine orgel. es ist eine gute orgel.
223 pfeifen sind hier zu sehen – die längste 6,73m hoch.
optisch sowieso – da überzeugt mich der saal immer noch – ich mag die warmen orangetöne zum weiss und holz und das metallische blau der orgel. ein schöner kontrast. womit wir schon zum aaaaber kommen.
es ist eine orgel – eine konzertorgel und keine kirchenorgel! nachall – fehlanzeige. dynamik – grossartig aber irgendwie nicht analog wie man es von einer orgel erwarten würde (danke frau r4pun2el für daswort-bild). manchmal klingt sie wie eine hammond-orgel das ist ja im prinzip nichts schlechtes aber hier eigentlich eher unerwarten und -passend. und es blinkert wie verrückt in der orgel (sieht man wahrscheinlich nur vom zweiten rang aus, aber es fällt auf – die elektronik regiert im inneren!)
und was mich doch bei einem neuen instrument wundert – man hört die tastenanschläge – nicht das pedal! – bei flinken fingerpassagen bis in den zweiten rang klappern.
sonst – wie es nach der weihe beschrieben wurde – sie klingt weich, warm, der ton liegt toll im raum und sie kann sowohl pianissimo als auch fortissimo. allerdings fehlt bei allen lautstärken number 11 – will sagen sie ist insgesamt zu leise. zumindest gestern abend. ist unser beider eindruck gewesen.
zum konzert. der kreuzkantor und orgelcustos herr gehring spielte auf. englische orgelmusik aus dem frühen 20. jahrhundert als hommage an den damals in england beginnenden einbau von grossen orgeln in die konzertsäle. und es waren feine stücke die er ausgewählt hatte.
edward elagr, percy whitlock, herbert howells und als kleine zugabe arno landmann mit variationen über ein thema von händel. hat mir gefallen – am besten eigentlich der landmann.
kleines beispiel:
nicht in dresden aber trotzdem schön!
es waren kleine, interessante stücke musik die aber die klanglischen möglichkeiten des instruments – welches ja in diesem kontext ein ganzes orchester ersetzen soll – gut ins rechte licht rückten.
das erlebnis wird mich/uns weiter beschäftigen – am 15.11. werden wir erneut lauschen.
in diesem sinne allen geneigten lesern einen ebensolch schönen abend wie unser gestriger war!
geht man in die kirche. wenn auch nur ganz kurz. der tms hat mich fest im griff so das alle kraft für die rekonvaleszenz gebraucht wird. alle anderen projekte verschieben sich auf unbestimmte zeit nach hinten…
dafür gibts heute ein bild aus dem archiv – aufgenommen im dom zu fulda – vor urzeiten 😉
leider weiss ich nicht was für ein denkmal dieses ist – ich weiss nur es steht an der linken ecke des altarraumes. hab auch in der wikepedia nix gefunden. ich versuch noch mal mehr rauszufinden – irgendwann. 😉 wer einmal den dom ansehen möchte ohne unbedingt nach fulda zu fahren dem empfehle ich den virtuellen rundgang hier.
der bach zum sonntag? – bitte:
allen geneigten lesern einen schönen sonntag – und unserer gastkatze motte eine schöne woche hier!
auf dem plattendreher. noch heiss im prinzip da heute erst erschienen
wer 80er mag die adäquat in die 2010er geholt werden und musik wo man sich noch zeit nimmt, die auch mal ein intro oder einen abgesang haben darf der ist mit der neuen scheibe von ‚the war on drugs‘ hervorragend bedient! ein grossartiges doppelalbum das nahtlos an den vorgänger ‚lost in a dream‘ anknüpft und ihn weiterführt.
damit die geneigte leserschaft sich vorstellen kann wovon ich rede – musik
viel spass. auch bei der saisoneröffnung der berliner philharmoniker mit haydns schöpfung heute abend! die letzte saison mit sir simon rattle…