die ruhe unter den jahren hat mich verleitet mal bergbahnen zu fahren – leider in begleitung diverser horden von wolfskinheads. aber was nimmt man für diesen ausblick
nicht alles in kauf. das bild ist übrigens nicht bearbeitet (nur ein wenig abgedunkelt) – das ist mit dem analogen nikkor-objektiv fotografiert das ich mal geschenkt bekommen habe. ich bin immer wieder begeistert wie schön das vignetten setzt weil es für analoge nikons gerechnet ist. das eifon durfte auch nochmal
das wetter war also auch interessant! und nicht zuletzt hatte ich noch mein privates orgelkonzert
in der kirche zu loschwitz. das war richtig gut, geheizt, leer und feine musik von bach!
nicht nur von aussen – auch von innen. unser zimmer gabs ja hier schon zu sehen – aber auch der rest des schlosses macht eine gute figur. vor allem wenn man(n) es für sich allein hat. so als schlossgeist ganz früh am morgen.
mit gespenstischen schatten allerorten 😉
wenn man überlegt das nach krieg und jugendwerkhofzeit sowie etlichen jahren leerstand vom alten inventar und interieur nichts mehr zu finden war, dann überrascht es mit wieviel liebe zum detail alles wieder ausgestattet wurde.
details vom fenster? – bitte:
ich könnte noch eine ganze zeit weiterschwärmen. aber es soll für heute genug sein. übers essen wird es vielleicht noch zu berichten geben in den nächsten tagen 😉
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besonders erwähnen möchte ich noch diese
decke. die ehemalige schlosskapelle, jetzt zur schlossgaststätte gehörend…
rechts oben das erleuchtete fenster – da war unser zimmer. das sich zur anreise so
darbot. ganz liebevoll saniert, eingerichtet und für uns hergerichtet. so richtig zum wohlfühlen, abschalten, ausspannen ( es gibt kein wlan im ganzen haus, das gesamte dorf hängt an einer 2mbit-leitung, also auch kein 3g oder lte – ruhe!) und zur ruhe kommen. was wir dann auch getan haben, für fast 3 tage! verwöhnen hatte ich noch vergessen. frühstück vom feinsten und zum abend immer ein perfektes diner! darüber will ich noch extra schreiben. sogar das wetter spielte mit – zumindest zeitweise – siehe hier.
gestern hat es dann zwar den ganzen tag geregnet, aber ich bin zur blauen stunde doch mal mit stativ, nikon und 10mm-objektiv um das wasserschloss geschlichen! und hab geknipst von hier
von hier
und von hier
.
hier war die linse dann doch schon etwas benetzt (und ich habs erst zu spät bemerkt), die füsse nass und ich kalt. also wars das mit bildern – von dieser session.
ein ganz grosser dank gilt allen mitarbeitern des hauses die uns diesen wunderbaren kurzurlaub so angenehm gemacht haben. wer jetzt wissen will wo das ganze zu finden ist – eben irgendwo im nirgendwo. genau hier!
in diesem sinne noch einen schönen restfeiertag und musik – heute aus traurigem anlass
wenn pünktlich zum sonnenuntergang der himmel aufreisst!
dann wird es eine schöne bescherung! es tut gut weit weg zu sein von allem und sich verwöhnen zu lassen. z.b. mit einem 5-gänge diner aller erster güte! ein dank allen die es möglich gemacht haben. und es ist spannend morgens halb 6 ein ganzes schloss nur mit den schlossgeistern teilen zu müssen.
aufgeschrieben am ersten weihnachtstag halb 6 in der frühe in der lobby des schlosshotels bei einem starken #gaffee umgeben von eben jenen geistern ?