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sonntags

geht man in die simultan- kirche.

simultankirche? was ist das?

simultan by dirk derbaum on 500px.com

 

ganz einfach – eine innen geteilte kirche – ein teil katholisch ein teil evangelisch. die von uns besuchte – der dom st.petri zu bautzen – ist dabei die älteste und grösste kirche der 64 in deutschland bestehenden. und die einzige in sachsen. getrennt werden die beiden konfessionellen teile nur durch ein geländer. darauf zitiert johannes 17, vers 21 bis 23b. in der zweisprachigen stadt auch zweisprachig in sorbisch und deutsch.

simultan by dirk derbaum on 500px.com

 

zu raten welches die katholische seite ist überlasse ich dem geneigten leser! 😉
noch ein paar details? abendmahl, mättig-epitaph und eine (mir) unbekannte grabplatte

noch ein blick auf das beeindruckende gewölbe und beide orgeln

dom by dirk derbaum on 500px.com

 

jede konfession hat nämlich ihre eigene 😉 – nachzulesen hier.

und ich habe eben festgestellt – es gibt noch viele bilder und eigen- einzelheiten zu zeigen und zu klären, es wird also einen zweiten besuch hier im dom geben – zeitnah hier im blog!

bis dahin einen richtig schönen sonntag – mit musik.

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von brücken und wehren

beides ist ganz interessant – vor allem wenn sowohl als auch nicht mehr so ganz in ordnung sind. heute ein kleiner besuch an der freiberger mulde (da wo sie mit der bobritzsch zusammenfliesst). im bergbauland um freiberg.

— klickklack aufs bild für ein detail vom schlusstein —


die alte strassenbrücke über die bobritzsch am zollhaus – im jahre 1988 durch eine neue ersetzt und seitdem dem verfall preisgegeben. obwohl sie unter denkmalschutz steht. gleich daneben eine die noch länger ausser betrieb ist . seit 1972/73.

bridge IV by dirk derbaum on 500px.com

 


einmal als iphone-pano

bridge III by dirk derbaum on 500px.com

 


und einmal mit der nikon und nem weitwinkel.
die gehörte einmal zur eisenbahn – zur schmalspurbahn freital-potschappel — nossen.
und einmal noch im gegenlicht

bridge II by dirk derbaum on 500px.com

 


hach. und weiter flussabwärts – das ziel welches wir eigentlich nicht hatten

wild one by dirk derbaum on 500px.com

 


ein noch nicht, oder nicht vollständig zurückgebautes wehr – in sachsen langsam eine seltenheit. mit richtig wasser – dank der warmen temperaturen in den letzten tagen.

wild one II by dirk derbaum on 500px.com

 


heute war es dagegen wieder so kalt – es gab eis!

auf dem rückweg noch eine moderne wasserwirtschaftliche industrie-kultur-ruine

wheel by dirk derbaum on 500px.com

 


und dann war die runde geschlossen. und ein durchaus spannender kurzweiliger ausflug wie im flug vorbei. ein tracking gibt es wegen der kürze und überschaubarkeit der strecke nicht.

ps – bergbau gabs natürlich auch


aber mehr als diese tafel gabs auch nicht zu sehen.

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winter in der stadt

es ist kalt gewesen in den letzten tagen. zeit wieder einmal eine eislaterne zu bauen.


machte im dunklen eine richtig gute figur. und sie hat fast den ganzen vormittag durchgehalten


danach war es dann zu warm 😉
es war übrigens der dritte versuch – die erste war komplett durchgefroren (steht auf dem zweiten bild unten drunter), die zweit hab ich zerbrochen. aber die dritte hat mir dann gefallen. es gibt aber noch ganz andere eislaternenkünstler


(danke an die stricklady inge lausen im ruhrgebiet für laterne und bild).

vielleicht gibt es ja noch eine chance in diesem winter noch einmal eine zu machen. heute früh hat der winter dann so richtig zugeschlagen! schneechaos pur!


inzwischen regnet es wieder – aber wir hatten noch einen schönen spaziergang durch den unberührten (zumindest teilweise) friedhofspark


so ein intermezzo dürfte gern länger dauern!

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sonntags

geht man in die kirche in den park.

arche by dirk derbaum on 500px.com

 


weil es gibt motive die müssen immer wiedermal sein. so wie im winter die verrückten pflanzen namens kamelie.


besonders die prunkstücke der sammlung – beide ca. 180 jahre alt – blühen schon in vollem ausmass. sie werden – wen wunderts – schneeweisschen und rosenrot genannt!


auf dem rückweg bot gelegenheit endlich einmal in der laussnitzer heide anzuhalten und die dort befindliche wolfssäule zu besichtigen.


sie erinnert an die erfolgreiche jagd auf einen wolf im jahre 1740. dies sollte der angeblich letzte im königreich sachsen gewesen sein. somit ist diese funktion – an den letzten wolf zu erinnern – heute hinfällig!

es war ein kurzweiliger sonntagsausflug vor die tore der grossen stadt – immer wieder gern. und ein paar bilder aus dem park folgen vielleicht noch.

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von heiligen und götzen (teil II)

nach den heiligen nun die götzen. bzw. ein ganzes götzenbüschchen!

von der barbarakapelle hin zu den götzen ist es nur eine kleine halbe stunde zu fuss – ein grosser teil allerdings auf dem kamm entlang was sich bei solchem wetter,


in verbindung mit einem kräftigen westwind, als nicht sehr angenehm herausstellte. darum gibt es auch kein bild des gesamten gebildes – ich habe da glattweg versäumt eins zu machen 😮
nur mit einem (nicht guten) ausblick-pano kann ich dienen


(wieder ein ort der nach einem erneuten besuch bei besserem wetter ruft)

wenn man in den kleinen steinwald ‚eindringt‘ erwarten den staunenden besucher felsen wie in der einige kilometer entfernten sächsischen schweiz!


spannnend an der ganzen sache ist das diese sandsteine eben wie buckel oder ein rückgrat ganz oben auf dem kamm sitzen. und aus zwei sorten gestein mit dazwischen liegendem geschiebe sind (besser erklärt hier).

goetzenbusch by dirk derbaum on 500px.com

 


hier kann man es schön erkennen.
neben der rituellen bedeutung vor über 1000 jahren wurde der sandstein natürlich auch abgebaut – bevor das ganze areal unter naturschutz gestellt wurde (eine ähnliche ansammlung gibt es wohl nur noch in südamerika). ich habe ein bild in der fotothek gefunden welches den steinbruch zeigt.
im zweiten weltkrieg wurde der nahe bauernhof als luftschutzkeller genutzt und im ehemaligen steinbruch ein beobachtungsposten eingerichtet. dessen reste kann man heute noch besichtigen.


vielleicht gelingt es mir ja wirklich noch einmal bei besserem wetter da hin zu reisen und dann auch bessere bilder aufzunehmen 😉 (diese hier sind alle iphone-aufnahmen)

in diesem sinne einen schönen, kalten sonntag noch (hier hat es derzeit auf dem balkon -7,5°C).

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ps – ich vergass – die tour zum nachplanen hier:

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#tbt

es gab zeiten – da wurden im nationalpark (damals noch naturschutzgebiet) wildwasserrennen veranstaltet. und zwar immer nach dem 7. oktober zu saisonschluss. dann konnte man im kirnitzschtal (aufgenommen ist das bild ungefähr hier und ende der 1970er jahre) mal das gefühl haben wie man mit dem bach halbe wälder zu tal geschafft hat. an die echte flösserei die es bis mitte der 1960er wohl gab kann ich mich nicht mehr erinnern. das ziehen der oberen schleuse bei hinterhermsdorf hatte noch einen ganz anderen hintergrund – der stausee wurde bei dieser gelegemheit gleich mit entschlammt. heut macht man das ganz anders – mit viel technik und viel geld und ganz ohne sport – eben zeitgemäss. und ein richtiges hochwasser interessiert auch kein herbeigeredetes neues öko-system weiter unten. es sei denn es meint das asiatische springkraut das sich immer weiter ausbreitet.

ich möchte die erinnerungen an den gezähmten wilden fluss aber nicht missen.

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