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sonntags…


sonntags geht man in die kirche. auch wenn es schon pfingsten war. und da ich festgestellt habe: es gibt augenscheinlich mehr kirchen als sonntage – selbst in der näheren umgebeung müssen heute wohl zwei herhalten. zum einen die st. marienkirche in treuenbrietzen (nach treuenbrietzen wollte ich schon immer mal 😉 ).

st marienkirche by dirk derbaum on 500px.com

 



sie ist die älteste eingewölbte stadtpfarrkirche der mark brandenburg und eine dreischiffige pfeilerbasilika mit querschiff. baubeginn war 1220 und der turm wurde ab 1452 errichtet. ein schönes beispiel für die typische backsteinarchitektur in der mark brandenburg. hier zumindest die westseite – der rest ist aus feldsteinen gemauert. mehr zur baugeschichte gibts in der wikipedia zu lesen.

hall by dirk derbaum on 500px.com

 


altar und kanzel

altar by dirk derbaum on 500px.com

 

kanzel by dirk derbaum on 500px.com

 


und in die andere richtung die wagner!- orgel 😉 – ein hochgelobtes instrument.

leider bei unserem besuch unbespielt.

ein schöner besuch am wegesrand.


und dann war da noch pissdorf. 06386 pissdorf.

direkt am dorfeingang das ensemble aus kirch(ruine) und friedhof. machte einen beherzten tritt auf die bremse und einen kleinen rundgang.

dorfkirche pissdorf by dirk derbaum on 500px.com

 

chor by dirk derbaum on 500px.com

 

grave by dirk derbaum on 500px.com

 


innenraum gibts nicht zu besichtigen – das dach der kirche ist nicht mehr existent – nur der chor wurde als kirchraum wiederhergestellt. um einen eindruck zu bekommen wie es mal aussah hab ich mal ein augehängtes bild aus den 1930er jahren genipst


und damit zu bach. (eben hier im radio die kantate zum heutigen trinitatis…)

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#schlössersafari

das ende zum anfang…

zum abschluss unserer kleinen 4-tägigen rundreise ins anhaltische, die altmark, ins brandenburgische – alles gegenden die ich nicht kannte vorher (oder nur vom flüchtigen transit) – heute ein kleines schnäppchen! mitten in der brandenburgischen pampa. oder wer hat schon von wiepersdorf gehört? (der darf uns besuchen und bekommt ganz lecker #gaffee und kuchen – beweise müssen natürlich vorgelegt werden!)
was gibts da nun? die überschrift verrät es – ein schloß! mit orangerie – die noch ihrem eigentlichen zweck dient – und zugehörigem park. und die beachtenswerten grabstätten von einigen bekannten leuten – doch dazu später. erst mal schloss und park. das schloss gehörte bis zum letzten jahr der stiftung denkmalschutz und ging dann ins eigentum von brandenburg über. es wurde als kunstschloss genutz und soll dies auch ab dem nächsten jahr wieder werden. steht hier genauer. das bedeutet aber das eigentlich schlossgebäude ist bauplatz und sieht so aus


z.zt. also nicht wirklich ansehnlich – aber das wird wieder da bin ich sicher!
aber der rest ich richtig schön.

orangerie I by dirk derbaum on 500px.com

 

orangerie II by dirk derbaum on 500px.com

 

orangerie III by dirk derbaum on 500px.com

 

park by dirk derbaum on 500px.com

 


es gibt noch mehr bilder vom park – die werde ich mal in eine galerie packen, aber das schaffe ich heute nicht mehr…
und was hat es nun mit den berühmten grabgelegten auf sich?

graeber by dirk derbaum on 500px.com

 

hier liegen sie und es sind nicht ganz unbekannte dichter und denker


es hat mich überrascht das die beiden dort gelebt haben und auch zu grabe getragen wurden – das muss ich erst mal nachlesen…

in diesem sinne geniessen sie alle die feucht-schwüle gewitterluft…

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sonntags, die zweite

sonntags, die zweite

die vergänglichkeit der zeit zeigen

time by dirk derbaum on 500px.com

 

ist schwer. und doch möglich. auf dem epitaph für Adalbert Schleifras

time II by dirk derbaum on 500px.com

 

geschaffen von Johannes Heinrich Ernst Mockestatt. eins der beeindruckendsten grabmale die ich kenne. zu sehen im hohen dom zu fulda.

(ich weiss gabs schon mal —> hier)

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kranker frühling

ich bin krankgeschrieben – das klang hier ja schon an. tms – seit 2 wochen, so recht wollte er nicht verschwinden – aber jetzt sieht es so aus als würde die ruhe guttun! und spazieren muss natürlich sein. und weil es ein kranker frühling ist hatten wir gestern dauerregen bei 2°C und heute strahlende sonne bei 1°C. und da kommt der herr kühn in mir wieder hoch. bedeutet? lochlamera-objektiv an die cam und plümschen knipsen! auf dem lieblings-park-friedhof beim besuch bei der mama. rausgekommen:

tulip by dirk derbaum on 500px.com

 

violet by dirk derbaum on 500px.com

 


(ich brauch nicht mal ne geigensaite ans stativ bauen und darauf zu streichen damit das bild unscharf wird – das macht das objektiv von allein! 😉 )

heute dann mussten wir was zu essen besorgen – da gabs einen kleinen ausflug in den nachbarort mit einer wohlbekannten kirche!

das liiicht!

light by dirk derbaum on 500px.com

 

window by dirk derbaum on 500px.com

 


wenn man(n) da nicht wieder gesund wird 🙂

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ich…

…hatte ‚more to come‘ versprochen. leider tue ich mich etwas schwer damit – warum auch immer. (vielleicht ist es das ‚muss‘ dahinter?) aber wenigstens noch zwei sachen die mich bewegt und beschäftigt haben. zum einen die beiden ewigen lichter


links und rechts des altars. ich finde die laternen und die figuren die sie bewachen ganz toll.
zum zweiten stehen im ganzen raum verteilt 16 sandsteinfiguren die ich so noch nie gesehen hatte und die 16 selten dargestellt heilige verkörpern.
ein beispiel



der heilige venantius – von dem ich vorher noch nie gehört hatte. was es mit der frau und dem drachen aus ihrem mund auf sich hat habe ich auch trotz intensiver suche noch nicht herausfinden können.

und heute schreibe ich mal ein vielleicht drunter – gibts dazu mal noch mehr.

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sonntags

sonntags

…geht man in die kirche.

hoher dom zu fulda!

dom fulda by dirk derbaum on 500px.com

 

zwischenstation meiner reise nach westen – eine der beeindruckendsten kirchen die ich kenne. man kann sich stunden darin vertun und immer wieder neues entdecken – auch nach einem dutzend besuchen. diesmal hatte ich zeit – so wird es einiges zu berichten geben. wenn auch viel recherche-arbeit dahinter steckt! heute

bonifatiusgruft by dirk derbaum on 500px.com

 

Die Bonifatiusgruft.

 

DAS nationalheiligtum der deutschen katholen. das wusste ich bis dato auch nicht. ich stehe ja mit dem bonifatius eher auf kriegsfuss – wegen der donar-eiche. sie wissen schon, die heiden 😉

nichts desto trotz stellt die gruft ein besonderes kunstwerk dar.
auch wegen des rückwärtigen fensters

es wurde 1994 von jochem poensgen geschaffen.
aber noch ein wort zum altar. er wurde von johann neudecker, dem jüngeren im jahre 1710 geschaffen und ist gleichzeitig das grab des bonifatius. gearbeitet aus schwarzem mamor und alabaster. das mittelrelief zeigt den martyrertod des heiligen – der eigentlich gar keiner war sondern ein gemeiner raubmord

dargestellt ist der moment des mordes – und schon da erscheinen die engel mit palme und krone des märtyrers.

more to come!