sonntags, wenn dritter advent ist – gibts neue pyramiden. wir haben gestern einen feinen ausflug gemacht und es gibt wieder pyramiden von A – nein, mit A gibts keine, also B, wie Beerwalde
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bis Z, wie Zethau.
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es ist erstaunlich mit wieviel liebe die bewohner in den einzelnen dörfen, und wenn es nur ganz wenige einwohner sind, ihre pyramiden gestalten und erhalten! ein besonders schönes exemplar findet man auch in spechtritz bei rabenau
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alle pyramiden zusammengefasst gibt es auf der zugehörigen #spurensuche – seite! in diesem sinne noch einen schönen sonntag und somit 3. advent!
spazieren – oder lebenszeichen von station 19. erinnern sie sich – ich bin vor ziemlich genau 7 jahren schon einmal viel spazieren gegangen. es diente auch damals der rekonvaleszenz. so ist es auch jetzt wieder – ich gehe jeden tag – spazieren. nicht weit, nicht lange aber mit bedacht und genuss… irgendwann muss man(n) ja mal wieder fit werden!
schön ist es wenn das ganze mit einem treffen mit dem papa verbunden sein kann… in diesem sinne bleiben sie gesund!
der titel lässt es vermuten – hier ist immr noch kranksein angesagt. während die frau r4pun2el gestern wieder zur arbeit geht hat der doc mich einen weitere runde aus dem rennen genommen. im wahrsten sinne des wortes! ich soll es ganz ruhig angehen – mein blutdruck ist wieder jenseits von gut und böse – so hoch wie seit november 2018 nicht mehr. und es gibt keinen anhaltspunkt woher das kommt. heisst beobachten und evtl. massnahmen ergreifen. hoffen wir mal das es nur vom virusinfekt kommt und sich wieder verliert wenn dieser dann weicht. ansonsten war es dadurch ein sehr ruhiger 1. Advent. (das schmücken war ein kraftakt sondersgleichen über 3 tage…)
aber auch der herrnhuter leuchtet – pünktlich zum sonnenuntergang am 1. advent
und nun gehe ich wieder ruhen – aber der chronist in mir wollte das erst aufschreiben!
weit einer woche – die frau r4pn2el sogar noch länger – liegen wir hier im baumhaus mehr oder weniger flach – die grippe hat uns fest im griff. nichts desto trotz – lebensmittel müssen besorgt werden – also waren wir aushäusig unterwegs. nicht ohne dieses fürs protokoll zu bemerken
es ist winter in der stadt. mit frischem brot und diversem belag waren wir nach einer kleinen halben stunde zurück – eine heisse brühe taut die moschen knochen auf! aber zu sagen: es hat nicht gutgetan wäre geschwindelt! winter vom feinsten
Es war ein stiller Morgen, als ich am Totensonntag hinausging, hinaus in die schneidend klare Luft eines Novembers, der seine ernste Seite besonders deutlich zeigte. –8 Grad, der Atem stand weiß in der Kälte, und ein feiner Reif lag über dem ganzen Gelände, silbrig und beinahe lautlos. Und doch war es keine vollkommene Stille – vielmehr eine gedämpfte Ruhe, durchbrochen von lebendigen, aber vorsichtigen Lauten: dem rauen Ruf eines Eichelhähers, dem dumpfen Trommeln eines Schwarzspechts in der Ferne, dem leisen Flattern einer Amsel, die sich aus dem gefrorenen Unterholz löste. Meisen huschten nervös zwischen den Ästen, Krähen zogen langsam über die Wipfel, und ein Eichhörnchen sprang federleicht über einen mit Reif überzogenen Grabstein und weiter hinauf in die Baumkrone. Das Leben war da, zurückhaltend, aber unübersehbar.
Zwischen den hohen Bäumen stand ein dunkles Grabmal mit Kreuz, dessen Konturen vom Frost fein betont wurden. In der schrägen Morgensonne wirkte es wie ein Schattenriss aus einer anderen Zeit. Die Strahlen fanden ihren Weg durch das wirre Astwerk, brachen sich in winzigen Eiskristallen und ließen die Luft kurz aufglimmen – ein Moment, wie ihn nur ein klarer Wintermorgen schenken kann.
Der Totensonntag, Ewigkeitssonntag, ist ein Tag, an dem das Jahr innehält und die Zeit fast spürbar wird. Die Kirchenglocken – noch stumm am frühen Morgen – würden später an die Namen der Verstorbenen erinnern. Doch schon jetzt, beim Gehen über den frostknirschenden Boden, war die Bedeutung dieses Tages präsent: Ein Blick zurück, ein stilles Erinnern, ein Nachdenken über die Vergänglichkeit, die jeden betrifft, ohne Ausnahme.
Ich blieb vor dem Kreuz stehen. Die Inschrift am Sockel war vom flachen Licht nur mühsam zu erkennen, doch an diesem Morgen schien ihr Inhalt zweitrangig. Jedes Grab, jeder Stein erzählt eine Geschichte, und am Totensonntag wirken all diese Geschichten wie aufgerufen, auch ohne Worte. Der Frost gab ihnen eine feine, glänzende Schwere, und die Tiere ringsum – so lebendig, so selbstverständlich in ihrem Tun – setzten einen fast tröstlichen Gegenklang dazu.
Während ich weiterging, hörte ich über mir erneut einen Eichelhäher, sah eine Amsel mit einem kleinen, frostigen Apfelstück davonhüpfen und wie zwei Krähen sich mit bedächtigem Flügelschlag erhoben. Der Morgen wurde heller, die Welt blieb kalt, aber sie blieb lebendig.
So endet der Totensonntag nie mit einem Schlussstrich. Er ist vielmehr ein Übergang – von der Erinnerung hinein in die stiller werdenden Tage des Spätherbstes, die uns dem Advent entgegentragen. Ein Morgen wie dieser führt uns das vor Augen: Die Vergänglichkeit ist real, aber das Leben ist es ebenso.
danke an herrn clarus der meine gedanken in worte gefasst hat – in diesem sinne einen stillen sonntag – vllt. mit einem requiem?
wir sachsen dürfen ihn noch als feiertag begehen und der november gibt wirklich alles um seinem ruf gerecht zu werden. oder doch nicht?
bleibt noch zu erwähnen, dass seit montag die seuche in form von fieber, husten, heiserkeit und schnupfen ausgebrochen ist. wobei es mir noch ganz gut geht, aber die frau r4pun2el hat es voll erwischt. so passt der freie tag heute gut. auch um den rückblick auf unser konzertmarathon am letzten wochenende nachzureichen.
freitag
Grandios!
sonnabend
Grandios!
sonntag
Grandios!
bleibt noch das martinsgansessen am sonntagmittag an historischem ort – der november meinte es auch hier gut.
Grandios!
im friedrichschlösschen in des general flemmings lustgarten (der starke august kaufte ihn erst später) lässt es sich gar trefflich schmausen – schon zum zweiten male!
in diesem sinne noch einen schönen restfeiertag allen sachsen und dem rest der welt frohes schaffen. ich pflege jetzt meinen kratzenden hals…